Chipcard master

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Quick-Karte mit Chipcardmaster lesen

Quick ist die österreichische elektronische Geldbörse, die sich auf dem Chip der Bankomatkarten (Maestro-Karte) oder kontounabhängigen Quick-Wertkarten befindet. mehr...

Quick-Chipkarte lesen

Chipcardmaster kann Quickkartenlesen und zeigt alle Daten, wie Umsätze und Aufladungen der Quick-Börse in übersichtlichen Listen an. Alle Umsätze werden vom Programm automatisch gespeichert, um später einen langfristigen Überblick zu erhalten.

Österreichische Bankomat-Karten werden ebenfalls gelesen, aber es wird dabei allein die Quick-Funktion der Karte ausgewertet.

Geschichte des Quick-System

Nach einem erfolgreichen Feldtest in Eisenstadt im Jahr 1995 entschieden sich die österreichischen Geldinstitute, Quick als österreichische Elektronische Geldbörse einzuführen. Das Hauptziel ist der Ersatz von Bargeld durch die Zahlung von Klein- und Kleinstbeträgen mit Quick. Voraussetzung war die Schaffung einer entsprechenden Ladeinfrastruktur und Zahlungsinfrastruktur Nach einem Start in fünf Vorziehorten im April 1996 wurde Quick im Oktober 1996 in Österreich flächendeckend auf Bankchipkarten eingeführt. Quick war damit die weltweit erste multifunktionale elektronische Börse, die landesweit eingeführt wurde. Die Quick-Karte kann an Bankomaten, Ladeterminals oder in Kreditinstituten bis zu EUR 400 aufgeladen werden. Die Zahlung kann ohne Eingabe eines PIN-Codes im Einzelhandel, am Fahrschein- oder Parkautomaten erfolgen.

Entwicklung des Quick-Systems

Im Laufe der Zeit konnte Quick relativ breite Akzeptanz und beachtenswerte Transaktionszahlen erreichen. Entsprechend dynamisch entwickelte sich auch das Angebot, diese Zahlungsform zu nutzen. Standen Ende 1996 insgesamt noch 1.775 Ladestationen zur Verfügung, erhöht erhöhte sich deren Zahl sich bis Ende 2003 auf 5.786. In derselben Periode expandierte die Zahl der Zahlungsstationen Österreich-weit von 3.205 auf 76.597. Dies ist insbesondere auf die Verwendung von Quick in Lebensmittelketten und an Automaten (z. B. Parkscheinautomaten, Getränkeautomaten, Kopierer etc.) zurückzuführen. Beispielsweise macht der POS-Kassen-Umsatz 90% des Quick-Umsatzes aus. Beachtenswert ist auch die Steigerung des Quick-Zahlungsvolumens von 28,5 Mio EUR im Jahr 2001 auf 132,5 Mio EUR im Jahr 2002. Mit mehr als 17,2 Mio Stück Zahlungstransaktionen war 2002 das erfolgreichste Jahr für die Quick-Karte. Zum Vergleich: Im Jahr 1998 wurden 1,2 Mio und im Jahr 2001 5,1 Mio Zahlungstransaktionen verzeichnet. (Quelle: Österreichische Nationalbank)

In einer im Auftrag der OeNB vom Meinungsforschungsinstitut Fessel-GfK durchgeführten Studie (Juni 2003) zur Wahrnehmung von elektronischen Zahlungsmöglichkeiten wird der erhöhte Zahlungskomfort als Hauptvorteil von Quick angegeben. Weniger Bar- und Kleingeld, den Betrag immer passend zu haben und kein aufwändiges Zählen und Suchen von Kleingeld werden in dieser Untersuchung von Konsumenten als weitere Vorteile genannt.

Ausblick

Die Quick-Karte ist - unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl Österreichs - nach "Proton" (belgische elektronische Geldbörse) die erfolgreichste elektronische Geldbörse in Europa. Wenn der bisherige Trend anhält, wird mit einem weiteren starken Zuwachs bei Quick gerechnet. Bis Ende 2005 planen österreichische Kreditinstitute 6 Mio Debitkarten mit der Quick-Funktion auszustellen.